Runde 2 Rommels Erben

26.03.09 09:50

Von: Tankred

Die Kampagne geht in die zweite Runde. Nachdem die Alliierten auf erbitterten Widerstand gestoßen sind, bemühen sich die Achsenmächte Durchbrüche zu verhindern.



Die Kartensituation nach der ersten Runde.
Die Kartensituation in der Kampfphase der zweiten Runde.

Spielbereicht Matt gegen Thomas

 

Überfall vereitelt!

Am 17.03.2009 trafen Matt (LRDG 750 Punkte) und Thomas (Fucilieri auch 750 Punkte) in einer Raid Mission aufeinander.Die LRDG drang zunächst bilderbuchmäßig und aus allen Rohren feuernd in das italienische Depot ein. Zu Matts Unglück hielten einige italienische Versorgungsgüter dem heftigem Beschuss zunächst stand und die LRDG benötigte für die Zerstörung von ein paar hartnäckigen Missionszielen mehrere Runden.

Dieser Zeitverlust wurde der LRDG zum tödlichen Verhängnis, da die nunmehr eintreffenden italienischen Verstärkungen in der Lage waren, der LRDG den Rückzugsweg abzuschneiden. Dabei wurden die Italiener von dreistem Würfelglück unterstützt. Ein Infanteriezug kam an genau der Ecke rein, an der die LRDG gerade ein Missionsziel bearbeitete und jeweils ein Infanteriezug kam an jeder der beiden Ecken der Rückzugskante der LRDG rein. Außerdem waren bei den Nachtsichtwürfen der Italiener Fünfen und Sechsen der Standart.

Als schlussendlich auch noch leichte italienische Panzer genau an der Rückzugskante der LRDG hereinkamen, war der Drops gelutscht. 6:1 für Italien.

Spielbericht Matt vs. Oliver

In my latest match versus ze Germans, I won!

Facing off 1800 points of attacking German Armour with 1200 points of British Rifle sounds like a forgone conclusion - a win for the Germans. In this game however, I had a secret advantage:

Artificially Intelligent, Magnetically Targeted Dice.

You see, Oliver has lovingly drilled holes in all of the tank hulls of his German Panzer Company. He then placed magnets in all of these, and then another magnet in the turret. A common enough wargaming pimp that saves your miniatures no end whenever some idiot like yours truly picks them up carefully by the hull, and then turns them upside down to see how the bottom of the tracks were drybrushed. Without magnet power, the turret meets the floor at 32 feet/second. With magnets obviously, the turret stays where it should.

My dice have been configured to take advantage of these magnets. As they are falling through the air, their teeny tiny little brains note the best required result (1 or 6), notice which way the magnetic fields are pointing, and align themselves accordingly. This means they always land on the table either with the 1 or the 6 face facing up. Just as mother nature intended dice to fall. Occasionally they screw up, but those ones don't get a second chance.

What this meant for Oliver however, is that his 1800 points got utterly trashed. He made no mistakes, I just got really really lucky on every dice roll.

Couple that with my reluctance to take any Bofors or Air support (thus having enough points left over to take some Churchills and some Oerlikon Anti Air), and my poor opponent was hammered into the desert dust.

Result: Major Victory for my dice.

Spielbericht Oliver vs. Bernhard

Der Kampf um den Flugplatz

Olivers Bersaglieri (1.125 P., Verteidiger ) gegen Bernhards US-Tanks (1.530 P.)
Szenario Delaying Action

Ein Zug Bersaglieri und das ital. HQ hatten sich in der Mitte des Schlachtfelds verschanzt. Irgendwo im Hinterhalt lauerte eine schwere Flak 90/53 auf feindliche Panzer.
Die Amerikaner entschlossen sich zu einem massiven Vorstoß über ihre linke Flanke, wo vereinzelte Gebäude geringe Deckung boten. Ein Recon Platoon behielt das Gelände im Auge um die rechte Seite des amerikanischen Angriffkeils vor unliebsamen Überraschungen zu schützen.
Zu Beginn des amerikanischen Angriffs vernebelten die von den eigenen Tanks aufgewirbelten Staubwolken der US-Ari die Sicht.
Trotz anhaltenden Beschusses hielt der Bersaglieri-Zug in der Mitte tapfer seine Stellung, wurde aber von der Hauptstreitmacht der USA umgangen.
Ein aus der Reserve eintreffender Zug mit drei Panzer IV versuchte die über die Flanke vorstürmenden Amis aufzuhalten, erlag aber letztendlich der mengenmäßigen Überlegenheit der Shermans und den Bombardements der US Air Force.
Ein nachrückendes zweiter Bersaglieri-Zug konnte das Ojective sichern. Aber er schaffte es nicht sich einzugraben wurde durch das MG-Feuer der Halftracks eines Armored Rifle Platoons stark dezimiert.
Der Zug mit den schweren Flaks 90/53, in welche die Italiener so große Hoffnungen gesetzt hatten, erlangte zu wenige Treffer, um das Blatt noch zu wenden, und fiel schließlich dem massivem Gegenfeuer zum Opfer.
Auch die Amerikaner hatten Verluste zu beklagen. Je einen rauchenden Sherman und M5 Stuart konnten sie verkraften, aber irgendwann mal glaubte der Anführer des Recon Platoons den Helden spielen zu müssen und bezahlte dies teuer.
Nichtsdestoweniger knüpfte am Ende von Runde 5 der italienische Kommandeur eine weiße Stoffserviette an einen Stock.
Der Flugplatz war in der Hand der Amerikaner.

Ergebnis 5:2 für die Alliierten.

Spielbericht Bernhard vs. Rainer

Amerikaner (Bernhard), 1450 pts gegen Deutsche (Rainer), 896 pts (wegen Marschkompanie auf 1160pts erhöht)

Das Fort von Tsibli - Afrikas Verdun, Teil 2

Nachdem die deutschen Besatzer des Fort Tsibli in der letzten Runde dem Ansturm der amerikanischen Armee getrotzt haben, beauftragte das alliierte Oberkommando diesmal Bernhard mit seiner Tank Company, das von der deutschen Marschkompanie besetzte Fort von Tsibli zurück zu erobern. Das bedeutete für alle Beteiligten wieder ein harter Trench Fight. Allerdings hatten deutsche Spionage schon vor Anmarsch der alliierten verbände detaillierte Information über Zusammensetzung und Truppenstärke der amerikanischen Verbände erhalten – ein wesentlicher, wenn nicht sogar entscheidender Vorteil für die Verteidiger.

Die deutschen Verteidiger lagen geschickt eingegraben, links von ihrem Zentrum ein flacher Hügel, an den sich ein Wäldchen und ein paar verstreute Hütten Deckung für den Angreifer boten. Auf dieser Flanke war dann auch ein Objective, welches die Deutschen durch eine Line von Stacheldrähten und Minen, dahinter einen Bunker und Laufgräben sicherten. Rechts vom deutschen Zentrum war das Gelände offener, es waren nur ein paar verstreute Hütten zu sehen. Hier war auch das zweites Objective platziert, davor deutsche Laufgräben und Stacheldraht, nebst einem Bunker. Der deutsche platzierte 1 Grenadierzug, verstärkt um Maschinengewehre in die Laufgräben. Ein zweiter Grenadierzug lag im Ambush, platzierte sich aber auch schnell in den Gräben. Bernhard hatte auf der rechten Seite des Deutschen zwei M3 / M5 Stuart Verbände konzentriert, verstärkt um 1 Armoured Rifle. In seinem Hinterland standen Priests und Scotts. Als Reserve behielt er Engineers. Ein Recon Platoon klärte vor den Stuarts auf, wurde aber umgehend durch HMG Feuer zum Rückzug bezwungen. Im weiteren Verlauf des Spiels hatten vor allem die Scotts und die Engineers durch die deutsche Luftwaffe zu leiden, welche die absolute Luftherrschaft über der Kampfzone errungen hat.

Bernhard verlagerte seinen Angriffsschwerpunkt auf die rechte, geländefreie Flanke des Deutschen. Während die amerikanische Artillerie (zu)viel Zeit mit Schiessübungen verbrachte, konnten die auf Nahdistanz herangefahrenen Stuarts mit ihren MGs ein Gemetzel unter dem zweiten Grenadierzug anrichten. Wenn jetzt nur die deutschen Verstärkungen (2 StuG D, 3x5 cm PAK) ankämen, aber sie zeigten sich nicht. So konnten die Stuarts den Stacheldraht niederwalzen und an der äußersten, rechten Flanke des Laufgrabens herumfahren. Die deutsche Infanterie konnte nicht zu einem Gegenangriff motiviert werden, sondern verkroch sich in den Gräben. Endlich (4. Runde) kamen die deutschen Reserven an (die beiden StuG) und setzen ein Stuartplatoon außer Gefecht. Auch der deutsche Bunker konnte dabei seine Schlagkraft unter Beweis stellen und schaltete einen weiteren Stuart aus. In de 5. Runde waren die Armoured Rifle in Angriffsnähe zum deutschen Graben, wurden aber durch tödliches Sperrfeuer des Bunkers gezwungen auszusteigen, um dann von der Grabenbesatzung zusammen geschossen zu werden. In der 5. Runde kamen die deutschen PAKs an, ein mutiger Angriff der verbliebenen Stuarts auf sie konnte das Schlachtenglück nicht mehr auf amerikanische Seite neigen. So ging die Schlacht für das amerikanische Oberkommando verloren, die restlichen Truppen gaben auf und Deutschland siegte mit 6 zu 1.

Bilder Oliver vs. Torsten und Thorsten vs. Frank