Don Kanyar – die Flames of War Spielplatte des Spieltrieb Frankfurts für die Tactica 2011

Auch im nächsten Jahr wird der Spieltrieb Frankfurt auf der großen deutschen Wargamingveranstaltung Tactica in Hamburg präsent sein. 2011 bieten wir ein Partizipationsspiel, bei dem man die Kämpfe der 2. Ungarischen Armee gegen die Rote Armee am Donbogen 1943 miterleben kann. Wir stellen die Kämpfe am sowjetischen Brückenkopf bei Korotoyak im Herbst 1943 dar. Bei den erbitterten Gefechten stellte sich bald heraus, dass die ungarischen Panzer und Panzerabwehrkanonen den sowjetischen Ansturm nicht gewachsen war.

Ideen und Pläne für den Plattenbau

Wir entschieden uns recht zügig für eine Platte, die hügelig, bewaldet mit ein paar Straßen und Häusern die landwirtschaftlich genutzten Landstriche am Don darstellt. Da wir bei unseren letzten Plattenbauprojekten immer wieder Feedback erhalten haben, das besagte, dass unserer Platten zwar schön, aber nicht modular seien, nahm Lemming den Fehdehandschuh auf und machte sich an die Planung einer modularen Platte.

Er entschied sich für quadaratische Segmente mit einer Kantenlänge von 60 cm. Für die Seiten entwickelte er drei Profilarten, die flaches Gelände, kleine Hügel und große Hügel an den Kanten der Segmente erlaubten. Mit Kanthölzern und diesen Pressspanprofilplatten baute er die Segmentrahmen, die er dann mit Styrodur füllte. Jedes Segment gestaltete Lemming dann sehr unterschiedlich um die modulare Natur der Segmente zu verbergen. Im folgenden stellen wir die Feinplanung vor.

Aufbauvarianten der Segmente

Fertigstellung des Rohbaus

Bereits die ersten Bilder der geschnittenen Styrodurvariante sehen sehr vielversprechend aus. Lemming hat die anderen Projektteilnehmer mit seinem System überzeugt und wir sind sehr auf die nächsten Schritte gespannt.

Kastenbauweise

Diese Kästen sind die Grundlage der ganzen Konstruktion.
Auf 60 cm x 60 cm großen Hartfaserplatten habe ich die vorher zurecht gesägten Seitenteile und Leisten geklebt. Die Hartfaserteile haben eine Dicke von 3,2 mm; die Leisten sind 2 cm dick. Damit die Seitenteil-Profile gleichförmig sind, hat Lemming Papierschablonen gebastelt und diese mit Bleistift auf die Hartfaserplatten übertragen.

Die Seitenteile hat Lemming mit einer Mini-Stichsäge vom Hersteller Proxxon gesägt. (Die gängigen Stichsägen aus dem Baumarkt sind meines Erachtens dafür zu grob.)

Geklebt wurde mit Holzleim und und jeder Menge Klammern. Da sich die Holzteile beim Ansetzen der Klammern fast immer etwas verschieben, muss man viel korrigieren und zurechtschieben bevor der Leim trocknet. Und man muss drauf achten, dass der ganze Kram schön rechtwinklig wird. Ursprünglich hatte ich vor, die Konstruktion der Segmentkästen mit Schrauben zu verstärken. Allerdings hat sich die Verleimung auch ohne Schrauben als haltbar genug erwiesen. Ich hab mir im Baumarkt eine 1 m lange Metall-Leiste mit einem L-Profil besorgt, die mir beim Ausrichten der Kanten während des Zusammenleimens gute Dienste geleistet hat.

Die Styrodur-Befüllung besteht aus 2 und 3 cm dicken Platten. Leider musste ich erst durch vier verschiedene Baumärkte tingeln, um die gewünschten Styrodur-Platten zu kriegen. Der erste Grobschnitt erfolgte mit einem Cutter. Das Ganze sah dann so aus:

Grundierung

Für die Grundierung probierten wir eine Magnetfarbe aus, die in zwei Aufträgen magnetischen Halt für Bäume bieten sollte. Nachdem wir die Magnetfarbe verarbeitet hatten, mussten wir leider feststellen, dass die Haltekraft nicht für die anvisierte Größe der Bäume ausreichend war. Daher haben wir lediglich eine sehr schwere Grundierung und schwenkten um auf ein anderes System zur Baumverteilung.

Bürsten der Platten

Die Platten wurden in Umbratönen grundiert und mit Mischungen in drei Schritten gebürstet. Anschließend wurden die Tiefen noch betont. Die Farbgestaltung des Untergrundes wurde bewusst überzeichnet, da wir auch nach der Begrünung noch hoffen von der Farbgestaltung etwas zu sehen. To be continued...

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